Nähen für Anfänger: Die 10 wichtigsten Nähwerkzeuge

Der Markt für Nähzubehör ist groß und gerade als Nähanfänger hat man oft noch keinen Überblick darüber, was man wirklich zum Nähen braucht und was nur Spielerei ist. Hier gebe ich euch eine Übersicht, was zur Grundausstattung gehören sollte:*)

1. Nähmaschine: Eine solide Nähmaschine gibt es in verschiedenen Preisklassen. Ich bin großer Fan der W6 Wertarbeit-Nähmaschinen, die sowohl ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben als auch 10 Jahre Garantie bieten. Ich arbeite mit der „W6 N330 Exklusive“ Computernähmaschine, die jedoch nicht mehr hergestellt wird. Ein ähnliches Modell ist die „W6 N2800 Exklusive”

2. Nähmaschinennadeln: Falls diese nicht schon bei Kauf der Nähmaschine zum Zubehör gehören, muss man sich für seine Nähmaschine passende Nadeln besorgen – am besten direkt für dehnbare (z.B. Jersey) und nicht-dehnbare Stoffe (z.B. Webware, (Kunst)Leder). Das Nadelsytem 130/705H  ist ein weit verbreiteter Standard bei Haushaltsnähmaschinen.

3. Unterfadenspulen: Eine gewisse Anzahl an Unterfadenspulen sollte ebenfalls zum Zubehör der Nähmaschine gehören.

4. Hochwertiges Nähgarn: Es gibt fast nichts Nervigeres, als wenn sein Nähprojekt an qualitativ schlechtem Garn scheitert, weil z.B. der Faden ständig reißt. Daher sollte man am Nähgarn nicht sparen. Für die Grundausstattung reicht Nähgarn in den Grundfarben sowie schwarz und weiß.  Das Repertoir an Nähgarn kann man dann nach und nach – je nach Nähprojekt – erweitern.

5. Stoffschere: Die Investition in eine Stoffschere lohnt sich definitiv auch schon für Nähanfänger. Wer einmal mit einer Stoffschere gearbeitet hat, möchte nie wieder Stoff mit einer anderen Schere schneiden… 😉

6. Stecknadeln: Braucht man zum Fixieren von Stoffen bei fast jedem Nähprojekt.

7. Maßband / Handmaß: Zum Abmessen von Stoffmaßen unentbehrlich.

8. Nahttrenner: Nicht nur als Nähanfänger, muss man ab und zu eine Naht wieder auftrennen.

9. Markierwerkzeug: Um ein Schnittmuster auf den Stoff zu übertragen benötigt man einen Marker. Trickmarker haben den Vorteil, dass die Markierung von selbst wieder verschwindet (die Dauer hängt dabei vom Stoff ab). Für dunkle Stoff eignet sich besonders ein Kreidemarker (die mit Rädchen sind besonders toll 😉).

10. Schnittmusterpapier: Ein Schnittmuster paust man mit Hilfe von Schnittmusterpapier ab, um es anschließend auf den Stoff zu übertragen. Eine kostenloste Alternative ist Seidenpapier, in das z.B. neue Schuhe häufig eingewickelt sind.

Zusätzlich benötigt man für fast alle Nähprojekte ein Bügeleisen, das aber vermutlich jeder zu Hause hat…😉

Rechtlicher Hinweis

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